Produktdatenmanagement

Eine konsistente und für alle Bereiche gleichermaßen nutzbare Datenhaltung kann die Qualität der Produktentwicklung erhöhen und Zeit und Kosten der Produktentwicklung vermindern

Die Einführung einer Produktdatenmanagement-Lösung soll es ermöglichen, die Qualität der Produktentwicklung zu erhöhen, sowie Zeit und Kosten der Produktentwicklung zu vermindern. Mit dem Ziel eines durchgehenden Informationsflusses sollen diese Vorteile an nachgelagerte, am Produktlebenszyklus beteiligte Organisationseinheiten weitergereicht werden. Ergebnis dieser Arbeitsweise soll die lückenlose Reproduzierbarkeit von Arbeitsständen eines Produkts sein.

In einem Unternehmen liegen die Primärdaten oft in Form von Dateien oder physischen Dokumenten vor. Die Dateien haben je nach System, in dem sie verwaltet werden, unterschiedliche Datenformate. Die Verknüpfung der Daten erfolgt oft über Systemschnittstellen zwischen den Erzeugersystemen. Auch die Kennzeichnung von Status, Version, Varianten und dergleichen erfolgt, soweit dies möglich ist, in den Erzeugersystemen.

Diese auf mehrere Erzeugnissysteme und physische Dokumente verteilte Datenhaltung erschwert die Datenpflege erheblich. Ansatzpunkt vom Produktdatenmanagement ist daher die Schaffung einer konsistenten und für alle Unternehmensbereiche gleichermaßen nutzbaren Datenhaltung. Hierzu werden die Metadaten im PDM-System verwaltet und Verknüpfungen zu Primärdaten in den Erzeugersystemen hergestellt.

Die Konstruktions-Stückliste ist neben der Konstruktionszeichnung der wichtigste Informationsträger, mit dem gemeinsam ein Erzeugnis vollständig beschrieben wird, so dass es mit den vorgeschriebenen Qualitätsmerkmalen herstellbar ist. Die Konstruktions-Stücklisten enthalten dabei jene Angaben, die sonst nicht direkt in der zeichnerischen Darstellung untergebracht werden können.

Der Begriff „Stückliste“ kann allgemein betrachtet als ein „formalisiertes Verzeichnis der eindeutig bezeichneten Bestandteile einer Einheit des Erzeugnisses bzw. einer Baugruppe mit Angabe der zu seiner bzw. ihrer Herstellung erforderlichen Menge“ definiert werden. Aus informationstechnischer Sicht sind Stücklisten spezielle Darstellungsformen hierarchischer Strukturen. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie keine graphischen Abbilder einer Erzeugnisstruktur darstellen, sondern dass sie die Struktur grundsätzlich in Form von Verzeichnissen zeigen.

Wenn auch Ihr Unternehmen die Qualität der Produktentwicklung erhöhen und Zeit und Kosten der Produktentwicklung vermindern möchten, dann zögern Sie bitte nicht, und treten Sie mit uns in Kontakt.

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